Was sind meine Ziele im Leben?

Sind Ziele dasselbe wie Wünsche? Oder müssen es realistische Wünsche sein? Realisierbare?
Sollte man verschieden Ziele für verschiedene Bereiche in seinem Leben haben? Sollten es möglichst große Ziele sein, oder sollte man kleine Brötchen backen?

Hm, alles nicht so einfach. Deshalb habe ich jetzt auch den ganzen Tag gebraucht, um das heir zu schreiben. Das Ziel in 2018 jeden Tag einen Blogbeitrag zu schreiben scheitert schon am zweiten Tag…. Das wär ja mal gar nicht gut.

Ok, denken wir mal an Life-Work-Balance. Obwohl – das ein ganz bescheuertes Konzept ist. Arbeiten gehört zum Leben dazu. Und im Idealfall mag man seine Arbeit. Oder hasst sie zumindest nicht. Dagegen hat man im restlichen Leben nicht immer alles ausgeglichen – Familie, Freunde, Zeit für sich selbst. Da ist die Seite mit der Arbeit doch wesentlich leichter.

Gut, versuchen wir es also mit verschiedenen Kategorien. Und meinen jeweiligen Zielen. Das ist dann schon fast was in Richtung „guten Vorsätzen“, weil mit denen möchte man ja die Ziele erreichen. Welcher Zeitpunkt ist dafür also besser geeignet als der Beginn eines neuen Jahres?

Arbeit: Was möchte ich erreichen? Wenn man bedenkt, dass ich wahrscheinlich noch mindestens 30 Jahre bis zur Rente habe, sollte ich mir das gut überlegen. Das erste Ziel ist sicherlich, tatsächlich bis zur Rente und vielleicht auch ein bisschen länger zu arbeiten. Mein eigenes Geld zu verdienen. Und wenn es irgend möglich ist, in einer Firma mit sozialem Engagement. Da bin ich, denke ich auf einem guten Weg mit der Umschulung. Ich hoffe doch, dass ich noch sehr lange dazu in der Lage bin, am Computer zu arbeiten.

Familie und Freunde: Nun, ich will keine eigene Familie. Ich bin nicht davon überzeugt, dass ich eine gute Mutter wäre. Und wenn, dann bestimmt nicht, indem ich meine eigenen Gene weitergebe. Das hat sich in ein paar Jahren aber eh erledigt. Die Familie, die ich schon habe, ist was anderes. Ich liebe meine Familie, manchmal mehr, manchmal weniger. Aber ich möchte auf jeden Fall Teil von ihr sein. Und am Leben der anderen teilhaben.
Was Freunde anbelangt – ich bin manchmal sehr extrovertiert und sozial, manchmal aber auch sehr introvertiert und un-sozial. Deshalb ist es sicher nicht immer leicht mit mir befreundet zu sein. Aber das ist ok für mich.
Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass ich niemandem zur Last fallen möchte und. dass ich einen kleinen Beitrag dazu leisten möchte, dass es den Menschen um mich herum gut geht.

Freizeit/Hobbies/Zeit für mich: Diese letzte Kategorie ist schon sehr schwer zu fassen. Dafür habe ich hier die meisten Wünsche (oder Ziele?):
Ich möchte reisen.
Ich möchte lernen.
Ich möchte Neues ausprobieren.
Ich möchte Abwechslung.
Ich möchte Herausforderungen.
Ich möchte… das Mark des Lebens in mich aufsaugen.
Ich möchte singen, tanzen, lachen.
Ich möchte ein guter Mensch sein.
Ich möchte etwas sinnvolles tun.

Das alles läuft auf zwei große Lebensziele hinaus:

1. Ich möchte zufrieden sein. Glück wird überbewertet. Und ist nichts, das andauert. Es ist flüchtig und meist erkennt man es zu spät. Aber Zufriedenheit. Das ist ein wohliges Gefühl, das bei einem bleibt. Und wodurch man zufrieden ist, das verändert sich vielleicht im Laufe des Lebens. Je nachdem welche Ziele man erreicht und welche Wünsche man sich erfüllt. Das schöne ist ja, dass man nach einer Zeit der Zufriedenheit wieder unzufrieden wird und deshalb wieder nach Neuem strebt. Und dieser Zyklus ist der wahre Circle of Life

2. Ich möchte dazu beitragen, dass die Welt weniger sucked. So ganz allgemein. Oder wie die Ärzte mal gesungen haben: „Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es ist nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt.“ Ich gebe zu, dass ich dieses Ziel in den letzten Jahren etwas aus den Augen verloren habe. War zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Aber es ist nie zu spät, seine Träume zu verwirklichen.

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