Neues Jahr – neuer Plan. Ich habe mir für jeden Tag des Jahres eine Frage aus dem Internet gesucht. Und werde diese beantworten. Und mit euch teilen. Ob ihr wollt oder nicht. Heute also die erste Frage. Was inspiriert mich?
Da gibt es so viel. Unter den richtigen Umständen kann so ziemlich alles inspirierend sein. Also splitte ich meine Antwort auf. Zunächst die drei Dinge, bei denen meine Gedanken immer zu fliegen beginnen. Und dann drei Tätigkeiten, bei denen ich die besten Ideen habe.
Zu oberst steht: Musik. Nichts ist so inspirierend, wie Musik. Da ist die Melodie, der Text, die Stimme des Künstlers, die Stimmung des Liedes,… das alles beflügelt die Fantasie und lässt die Gedanken schweifen.
Als nächstes Bücher, oder alles geschriebene, neuerdings aber auch Podcasts – Input von anderen Gehirnen animiert mein Gehirn dazu, selbst nachzudenken. Manchmal wird das Denken herausgefordert, manchmal ein ganzes Feuerwerk im Kopf entzündet. Aber immer ist es eine Bereicherung.
Und schließlich: Natur. Wenn man von den Wundern der Natur nicht mehr inspiriert wird, dann hat man ernste Probleme. Jede Jahreszeit hat ihre Besonderheiten. Und es ist einfach schön, einmal die Zeit vergessen und dem Gras beim wachsen, den Schmetterlingen beim fliegen oder den Blättern beim Fallen zuzusehen.
Drei Tätigkeiten – nein, jetzt kommen nicht Musik hören und lesen. Aber Spazierengehen, bzw. jegliche Art von sportlicher Betätigung. Joggen, Fahrradfahren, aber auch alle Indoor-Aktivitäten. Wenn der Körper beschäftigt ist, kann sich der Geist um die wichtigen Dinge kümmern. Und durch die bessere Durchblutung, Versorgung mit Sauerstoff und der Ausschüttung von Glückshormonen kann das Hirn zu Hochleistungen auffahren.
Als nächstes steht: selber künstlerisch tätig sein. Wenn ich Keyboard spiele, schräg vor mich hinträllere oder etwas bastle – das ist sowohl entspannend als auch inspirierend. Für gewöhnlich folge ich zunächst ganz genau den Anleitungen und probiere dann frei herum. Neben den kreativen Höhenflügen finden sich so auch Lösungen für andere Probleme.
Und schließlich – so seltsam es klingen mag – schreiben. Für gewöhnlich denkt man, dass man dafür bereits Inspiration braucht. Aber wenn man seinen Gedanken einfach freien Lauf lässt und ohne Schranken und Vorurteilen niederschreibt, dann kommen einem die besten Ideen. Sei es für ein Problem bei der Arbeit, für Selbsterkenntnis oder für den nächsten Blogpost.
Und schließlich gibt es eine ganz wichtige Sache für Inspiration: Man kann sie nicht erzwingen. Aber man darf auch nicht einfach tatenlos auf sie warten. Denn von allein kommt sie auch nicht. Nur wenn man beschäftigt ist, können neue Quer-Verbindungen im Hirn entstehen und neue Ideen heranreifen.
Und wenn alle Stricke reißen, dann muss man down the rabbit hole. YouTube, Twitter und co. sind wunderbar, um hemmungslos zu prokrastinieren. Ich rate nur dazu, sich genau zu überlegen, was man sich da reinzieht. Die Bildungs-YouTuber und TedTalks sind immer eine guter Startpunkt. Je nachdem, in welchem Bereich man Inspiration sucht. (Ich persönlich empfehle aber, bei den Vlogbrothers anzufangen.)