Was sind die drei wichtigsten Elemente für ein glückliches Leben?

Uh, die drei wichtigsten Elemente für ein glückliches Leben?! Das ist gar nicht so einfach. Ich meine, wer bin ich, um das zu bestimmen?!

Also, ich möchte niemandem unterstellen, nicht glücklich zu sein, wenn er nicht mit dem folgenden übereinstimmt. Wahrscheinlich widerspreche ich mir im Laufe dieses Jahres auch noch selber. Vielleicht kann ich mich aber auch mit mir selbst auf die folgenden drei Dinge einigen.

Aber dennoch: Eine solche Frage kann nur zutiefst subjektiv beantwortet werden. Auch wenn ich hoffe, dass meine Antwort einer objektiven Prüfung einigermaßen standhält.

1. Die Grundbedürfnisse müssen befriedigt sein

Wenn man Hunger leidet, nicht ausreichend Schlaf erhält oder sonst einen Mangel leidet, der das körperliche Wohlbefinden beeinträchtigt, kann nicht dauerhaft glücklich sein. Davon bin ich überzeugt und ich denke, darauf können wir uns einigen, das stimmt für alle Menschen. (Das war das Einfache)

Dazu gehört meiner Meinung auch, sich sicher zu fühlen. Nicht um sein Leben fürchten zu müssen. Nicht um sein eigenes Wohlergehen, oder das von geliebten Mensch besorgt sein. Das ist, denke ich, auch ein universelles Grundbedürfnis aller Menschen. Und deshalb verlassen viele ihre Heimat.

Und auch lieben und geliebt zu werden, sind Grundbedürfnisse des Menschen. „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist“, heißt es in der Bibel. Sicherheit und Liebe sind wichtig für das psychische Wohlbefinden. Und nur wenn Geist und Körper zufrieden sind, kann der Mensch mehr als nur kleine Momente des Glücks erleben.

2. Wünsche, Ziele, Hoffnungen

Jeder Mensch hat, nachdem die Grundbedürfnisse befriedigt sind, weitere Wünsche. Denn, seien wir mal ehrlich, der Mensch ist nicht dazu gemacht, mit dem Status Quo zufrieden zu sein. Wir wollen immer noch mehr. Es ist unser Antrieb, überhaupt etwas zu tun.

Deshalb gehört zu einem glücklichen Leben, dass nicht alle Wünsche erfüllt, nicht alle Ziele erreicht sind. So seltsam es klingt, wir brauchen etwas, nach dem wir streben können. Wir brauchen ein Ziel vor Augen. Und deshalb ist es wichtig, Wünsche und Träume zu haben. Dinge, die man erreichen möchte.

Außerdem ist nichts so befriedigend, wie ein Hindernis zu überwinden und ein Ziel zu erreichen. Es geschafft zu haben. Klar geht es morgen weiter, die nächste Hürde wartet schon. Aber heute war ich erfolgreich. Heute habe ich etwas geleistet.

3. Gott

So, die ersten zwei Punkte sind wahrscheinlich auf Zustimmung gestossen. Aber der hier ist ein bisschen tricky. Denn es gibt sehr viele Mensch, die sagen werden, dass sie sehr glücklich sind ohne Gott.

Und ich will ihnen das gar nicht absprechen. Jeder hat etwas anderes, das ihn glücklich macht. Hoffentlich kann jeder Mensch mehrmals im Leben und besonders an dessen Ende sagen, dass er glücklich ist.

Ich weiß, dass das hier die Spitze von Subjektivität ist. Aber für mich gehört Gott zum Glück dazu. ER ist sozusagen die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Das kleine Quäntchen, das das Glück potenziert. Was auch bedeutet, dass man ohne IHN sehr wohl Glück finden kann.

Aber das größte Glück, für mich, ist der Glaube – bzw. in meinem Fall die Gewissheit – dass da noch etwas, jemand Größeres ist. Und IHM entgegenzustreben, ist die größte Herausforderung eines Lebens. IHN zu erreichen ist vollkommene Glückseligkeit.

Ich wiederhole: das ist absolut subjektiv. Und ich möchte diese Überzeugung niemandem aufzwingen. Ihr habt vielleicht etwas ganz anderes an dritter Stelle. Und das ist vollkommen in Ordnung. Aber es ist eben genauso in Ordnung, es so wie ich zu sehen.

Jeder hat seinen eigenen Weg. Nur weil ich davon überzeugt bin, dass alle Wege zu Gott führen, heißt das nicht, dass ich weiß, welchen Weg Du gehen solltest. Dein Weg ist der richtige für Dich. Mein Weg ist der richtige für mich. Darüber muss man sich dann nicht die Köpfe einschlagen.

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