Bleibt alles anders

Schule war früher auch stressiger. Und sollte doch in einer verkürzten Klasse auch so sein. Jedenfalls wird uns das immer wieder um die Ohren gehauen. Und schließlich sind wir hier alle erwachsen und wollen diese Ausbildung bestehen. Sind also motiviert und vorbereitet…
Die Realität sieht wie immer ganz anders aus.

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Wochenrückblick

Es war eine gute Woche. Ich freue mich endlich darauf, diese Ausbildung zu machen, anstatt nur darauf, sie hinter mich zu bringen.

Ich habe etwas Neues gelernt – und das ist schließlich der Sinn der Sache.

Ich hatte Spaß. Das ist immer hilfreich.

Ich habe mich nützlich gefühlt. Das ist absolut notwendig.

Am Mittwoch habe ich einen Stapel Bücher bekommen, die ich ab morgen systematisch durcharbeiten möchte. Denn mein neues Ziel lautet: alles lernen, was man in zwei Jahren lernen kann.

Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass das tatsächlich eine gute Sache sein wird, anstatt nur eine lästige Pflicht.

Ich weiß, der nächste Dämpfer wartet schon hinter der nächsten Ecke. Schließlich bin ich immer noch nicht ausgelastet. Und ich hatte mir mein Leben schließlich mal anders vorgestellt.

Aber ich arbeite an meiner Einstellung. Und ich bin endlich wieder motiviert. Es ist gut, dass jetzt Wochenende ist. Aber ich freu mich auch auf die kommende Woche. 👏👍

Erster Schultag

Oi. Hier soll ich was über Büroorganisation lernen? Eine unirganisierte Lehrerin nach der anderen. Nein, das ist unfair.

Eine hatte alles geplant – und nur das System hat sie ausgebremst. Auf die freu ich mich schon.

Angefangen hat es mit der Feuerübung in der Englisch-Stunde. Nachdem ich erfahren habe, dass Englisch kein Prüfungsfach ist. Was erklärt, warum so wenige sich trauen, es zu sprechen – sie müssen es nur rheoretisch können. oO

Dann mussten wir so lange draußen warten, um wieder rein zu dürfen, dass mein rechtes Bein nachgegeben hat und ich mich auf einen nassen Stein setzen musste. 

Klassenlehrerin breitet erst mal 1000 Blätter vor sich aus und ist dann total konfus und unstrukturiert. Aber sie hat dann etwas gesagt, das mich doch noch hoffen lässt:

Der Lernfeld-Unterricht hat als Ziel, dass der Lehrer nur noch Lehrbegleiter sein soll und man sich alles selber erarbeitet.

Das klingt nach dem richtigen System für mich. Ich kleine Streber-Leiche kann mich in die Bücher stürzen und erst mal alleine an den Problemen rumknabbern. Yay! 

Jetzt Mittagspause – heute ohne Netflix. Die Zeit reicht leider nicht. Ansonsten gab es viel nerviges Orga-Zeug – Schülerausweis, Schüler-Zusatzversicherung, Bücher. All das, was man nicht vermisst, wenn man die Schule verlässt.

Aber eines muss ich noch loswerden: Für 60 Euronen Pfand hab ich den Aufzugschlüssel bekommen. Und der passt auch ins Schloss des Behindertenklos, das sich direkt vor meinem Klassenzimmer befindet. Hihi. 👍

Einschulung

Heute werde ich eingeschult. Erneut. Und ich freue mich. Erneut.

Schule bedeutet Wissen. Manchmal vielleicht etwas versteckt. Aber es ist da. Und ich werde wieder Neues lernen. Darauf freue ich mich.

Schule bedeutet Menschen. Neue Leite kennenlernen. Interagieren. Darauf freue ich mich.

Schule bedeutet einfach Neu – und das ist immer gut. Auch wenn Veränderung auch unangenehm sein kann. Im Endeffekt ist neu immer besser – weil es Dich und Deinen Horizont erweitert. Darauf freue ich mich.

Einschulung, mit 37 – total albern und gleichzeitig wundervoll. Dass es diese Möglichkeit gibt, während in anderen Ländern nicht einmal Kinder in die Schule dürfen. Das ist toll. Und deshalb freue ich mich.

Castlevania

Was macht man, wenn man zwei Stunden Mittagspause hat? Keine Ahnung, was ‚man‘ macht, ich jedenfalls habe angefangen Netflix zu schauen. Und den Anfang hat Castlevania gemacht.

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